1) Auf dem Lamm ruht meine Seele,
betet voll Bewundrung an.
Alle, alle meine Sünden
hat Sein Blut hinweggetan.

2) Sel’ger Ruhort! – Süsser Friede
füllet meine Seele jetzt.
Da, wo Gott mit Wonne ruhet,
bin auch ich in Ruh gesetzt.

3) Ruhe fand hier mein Gewissen,
denn Sein Blut – o reicher Quell! –
hat von allen meinen Sünden
mich gewaschen rein und hell.

4) Und mit süsser Ruh im Herzen
geh ich hier durch Kampf und Leid,
ew’ge Ruhe find ich droben
in des Lammes Herrlichkeit.

5) Dort wird Ihn mein Auge sehen,
dessen Lieb mich hier erquickt,
dessen Treue mich geleitet,
dessen Gnad mich reich beglückt.

6) Dort besingt des Lammes Liebe
seine teu’r erkaufte Schar,
bringt in Zions sel’ger Ruhe
Ihm ein ew’ges Loblied dar.