1) So nimm denn meine Hände und führe mich,
bis ich den Lauf vollende und ewiglich.
Ich kann allein nicht gehen, nicht einen Schritt-
Wo Du wirst gehn und stehen,
da nimm mich mit.

2) In Dein Erbarmen hülle mein banges Herz
und mach es gänzlich stille
in Freud und Schmerz!
Lass ruhn zu Deinen Füssen Dein schwaches Kind!
Ich will die Augen schliessen und glauben blind.

3) Und wenn ich auch nichts
fühle von Deiner Macht,
Du bringst mich doch zum Ziele,
auch durch die Nacht.
So nimm denn meine Hände und führe mich,
bis ich den Lauf vollende und ewiglich.